Tijdpad Castricum

Der Zeitpfad ist ein zehn Kilometer langer historischer Entdeckungspfad durch die Dünen bei Castricum, der in Zusammenarbeit mit Oud-Castricum entstanden ist. An 33 Informationspunkten erfahren Sie mehr über 2.500 Jahre Geschichte dieser Landschaft – von den Freibeutern von Dünkirchen und den Römern bis zur Schlacht von Castricum und dem Zweiten Weltkrieg.

Eine Landschaft mit 2.500 Jahren Geschichte

Das Dünengebiet bei Castricum wirkt wie ein friedliches Naturschutzgebiet, hat aber im Laufe der Jahrhunderte unzählige Wandlungen durchgemacht. Der Zeitpfad erweckt diese Geschichte an 33 Aussichtspunkten entlang der Route zum Leben, von denen jeder einem anderen Kapitel der Vergangenheit gewidmet ist. Unterwegs passieren Sie einen Ort, an dem einst die Freibeuter von Dünkirchen aktiv waren, und den Schauplatz der Schlacht von Castricum im Jahr 1799, der größten und blutigsten militärischen Auseinandersetzung, die jemals in den Niederlanden stattfand.

Kunst im Bunker

Eine bemerkenswerte Geschichte entlang der Route betrifft den Kunstbunker, der Anfang der 1940er-Jahre im Auftrag des Amsterdamer Stedelijk Museums erbaut wurde. Das Museum hatte den Krieg vorausgesehen und wollte wichtige Kunstwerke sicher hinter Mauern und einem Dach aus anderthalb Meter dickem Stahlbeton lagern. Damals beherbergte der Bunker unter anderem weltberühmte Werke von Vincent van Gogh und Rembrandt van Rijn, darunter zeitweise auch „Die Nachtwache“.

Vom Dünenwald zur Verteidigungslinie

Unterwegs wandern Sie auf kleinen, ruhigen Pfaden durch eines der schönsten Dünengebiete der Niederlande, mit abwechselnden Kiefernwäldern, Mischwäldern und offenen Dünenflächen. Die Route führt auch an einem Abschnitt des Panzerwalls aus dem Zweiten Weltkrieg vorbei, der Teil des Atlantikwalls war: einer über fünftausend Kilometer langen Verteidigungslinie, die eine alliierte Invasion verhindern sollte. Der Weg ist mit weißen Dreiecken ausgeschildert.

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